Gefragt – Gejagt 3. Staffel

nagorsnik100_v-contentgross (Fotorechte: NDR/Uwe Ernst)
Der Quotenerfolg der 2. Staffel Gefragt – Gejagt hatte den NDR dazu bewogen, in der 3. Staffel 20 Folgen zu senden, darunter erstmals mit nichtprominenten Kandidaten.
Als dritter “Jäger” konnte man Klaus-Otto Nagorsnik gewinnen, ein Bibliothekar aus Münster, weshalb sein Kampfname “Der Bibliothekar” lautet. Und tatsächlich ist der Mann ein wandelndes Lexikon. Was der alles bis ins Detail weiß, ist beängstigend. Worauf das Wissen zurückzuführen ist: Er besitzt seit 25 Jahren keinen Fernseher mehr, denn sein Motto lautet: Lesen bildet besser. Außerdem veranstaltet “K.o.” selbst seit Jahren in Münster ein eigenes Kneipenquiz.
Fortuna hatte 2014 weder mit dem Abstieg noch mit dem Aufstieg etwas zu tun, so dass ich relativ entspannt in Hamburg bei den Produktionen zugegen sein konnte.

Meine Lieblingsfrage der 3. Staffel:
Der Exoplanet Kepler-7b ist in etwa so …?
A: leicht wie Kork
B: klein wie Kürbis
C: alt wie Kreidezeit

Gefragt – Gejagt 2. Staffel

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“Gefragt – Gejagt” ist die deutsche Adaption von “The Chase”, einem britischen TV-Quizformat. Die Briten sind leidenschaftliche Quizzer. Keine Stadt, in der nicht ein regelmäßiges Pubquiz gespielt wird. Und auch die weltweit erfolgreichsten Fernsehformate kommen aus England, allen voran Wer wird Millionär? (Who wants to be a Millionair?), für die ich über Jahre in der Fragenredaktion von Mind the Company geschrieben habe. Auch “The Chase” besticht durch spannende Dramaturgie und mehr noch als WWM? durch seinen Duellcharakter. Vor allem aber faszinieren die festen Protagonisten der Sendung, die “Jäger”. In der zweiten Staffel waren das erstmals Sebastian Jacoby und Sebastian Klussmann. Unglaublich, was die Jungs auf ihren cerebralen Festplatten gespeichert haben und jederzeit abrufen können. Während ich meine selbst geschriebenen Fragen inklusive Antworten meist schon am nächsten Tag wieder vergessen habe, erinnern die sich an einfach alles. Und kennen dann oft auch noch die Zusammenhänge!
Die Show wird produziert von itv studios germany in Berlin für den NDR und moderiert von Alexander Bommes. Alex ist in meinen Augen der perfekte Moderator für das Format. Er liest blitzsauber und schnell vor und geht sehr sympathisch mit den Kandidaten um, ohne sich dabei in den Vordergrund zu spielen. Ein echter Quiz-Host!
Während ich bei der ersten Staffel ausgerechnet an dem Tag bei Studio Hamburg in der Aufzeichnung saß, als meine Fortuna aufstieg (und ich so das Spiel der Spiele im Livestream schauen musste), durfte ich im folgenden Frühjahr den Abstieg der Fortuna in Hannover live miterleben und erst danach ging es in die Aufzeichnungen.

Meine Lieblingsfrage der 2. Staffel:
Wer fügte Bayern München die höchste
Auswärtsniederlage seiner Bundesligageschichte zu?
A: Schalke 04
B: München 60
C: Fortuna 95

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Sebastian Klussmann (Fotorechte: NDR)

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Sebastian Jacoby (Fotorechte: NDR)

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Alexander Bommes in der Show (Fotorechte: NDR)

Heikles Thema

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Was Autos betrifft, bin ich das absolute Gegenteil des Klischees “Mann”. Zwar habe ich als Junge viel und oft mit meinen Matchbox-Autos gespielt, aber ich konnte mich später nie für Autos begeistern. Ich könnte gut und gerne auf ein eigenes Auto verzichten. Und natürlich muss ich wegen jedem noch so kleinen Defekt mit der Familienkarre in die Werkstatt.
Und ausgerechnet ich sollte nun ein Magazin über (Auto)-Motoren schreiben.
Zum Glück stand mir Kfz-Meister Jörg Thömmes mit Rat und Tat zur Seite und auch Bernd Lenhart vom VDI hat diesmal einige Inhalte beigesteuert.
Meine Hoffnung: Das Magazin verdeutlicht den Lesern die Zwiespältigkeit des Autos (mit Verbrennungsmotor): Autos sind Segen und Fluch zugleich. Und wenn sich an den Motoren nicht sehr bald etwas grundlegendes ändert, werden die Erfindungen von Otto, Daimler, Benz und Co. die Welt wohl in Richtung Abgrund fahren.

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Trinkwasser aus dem Rhein

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Im Juli bin ich beim t3 Triathlon durchs Düsseldorfer Hafenbecken geschwommen und habe dabei unfreiwillig einen Schluck Wasser genommen. Schmeckte nicht schlecht, aber wohl war mir bei dem Gedanken trotzdem nicht. Dabei war kurz zuvor das VDIni-Club-Magazin “Wasserwerk” herausgekommen und darin ist zu lesen, dass unser Trinkwasser zu 3/4 aus dem Uferfiltrat des Rheins stammt.
Durchaus trinkbar ist das Wasser bereits, wenn es durch den Schlick natürlich gefiltert worden ist. So schlecht kann das Rheinwasser also eigentlich nicht sein. Schlecht geworden ist mir jedenfalls während des Wettkampfs nicht und auch danach ging es mir gut. Ich hatte bloß einen leicht fischigen Körpergeruch.
Wer genau wissen will, woher das Düsseldorfer Trinkwasser kommt, der sollte das VDIni-Magazin Wasserwerk lesen. Hier gibt es einen Download-Link. Herr Berghahn von den Stadtwerken Düsseldorf hat uns jedenfalls alles Tröpfchen für Tröpfchen erzählt und das glorreiche Team um Nessi, Max, Bernd und meine Wenigkeit hat es in kinderkompatible Bilder und Texte verpackt.

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Freundschaft ist der beste Kleber

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Für das Jahr 2014 hatte der VDI vier Wunschthemen, die auf den ersten Blick so spannend nicht waren: Verbindungstechnik, Wasserwerk, Motoren und Heiß und Kalt.
Und ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass einer der kleinen LeserInnen “Oh, toll, Verbindungstechnik!” gerufen hat, als er/sie das Heft aus der Post geholt hat.
Dass ausgerechnet ich, der beim dem Versuch einen Nagel in die Wand zu schlagen mit 95%iger Sicherheit die Wand zerstört, dieses Heft schreiben sollte, darf man durchaus als Hohn bezeichnen.
Trotzdem ist ein spannendes und informatives Heft entstanden. Und wie immer habe ich viel dabei gelernt. Nägel in die Wand schlagen, sollte jetzt – zumindest theoretisch – viel leichter von der Hand gehen.
Leider haben wir keine Rückmeldung erhalten, ob das Spiel “Magnetha Fållstrick” funktioniert bzw. Spaß macht und eine Runde mit Nessi Zengerling, Max Fiedler und den VDIs steht auch noch aus.
Vielleicht basteln wir das Spiel mal in einer ruhigen Minute und halte das Ganze, inklusive Spielregelerklärung und Ablauf verbindungstechnisch fest.
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Raumschiff VDIniprise

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Zum Ende des Jahres 2013 konnte ich dann beim Thema “Science Fiction” die Wissenschaft noch mehr mit der Fiktion mischen, als es bei unserem “Edutainment”-Format eh üblich ist. Bei Science Fiction geht alles. Und so habe ich die VDInis das Heft aus der Zukunft schreiben lassen. Sie sind im Spacecar to go durch die Milchstraße gereist, haben eine Pinkelpause auf einem Parkplatzplaneten eingelegt und extraterrestrische Technik kennengelernt, mit der man die Weltmeere vom Plastikmüll befreien kann. Max Fiedler hat verschiedene Raumschiffe maßstabsgetreu auf zwei Seiten gebracht und sich, nach eigenen Aussagen, darüber gefreut wie ein kleines Alien. Vanessa hat alienmäßige Lebewesen in den Ozeanen aufgetrieben und Bernd Lenhart vom VDI hat mir erklärt, warum das mit dem Laserschwert nicht funktioniert.
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Holz

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Nach dem Feuer haben wir mit dem VDIni Magazin 3/2013 ein Thema beleuchtet, das perfekt zum Herbst passte: Holz. Nach den tollen Vor-Ort-Terminen beim Optiker und der Feuerwehr haben wir uns für dieses Thema die Werkstatt für angepasste Arbeit in Düsseldorf ausgesucht und sind auch hier mit offenen Armen empfangen worden. Gruppenleiter Stefan Hellmann ist nicht nur ein guter Schreiner, sondern auch noch passionierter Fotograf, so dass er uns nicht nur exemplarisch die Fertigung eines Düsseldorfer Radschlägers von der Bohle bis zum geölten Produkt zeigte, sondern auch noch Fotos von allen Produktionsschritten für uns machte.
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Unser Heft hat den WfaAs jedenfalls gut gefallen.
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Feuerwehr

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Das zweite VDIni-Magazin des Jahres 2013 war ein absolutes Highlight. “Feuerwehrauto” hieß das Thema, oder wie der Feuerwehrmann sagt: HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug).
Theo, der kleine Sohn von Zeichner Max Fiedler, findet nichts schöner als ein “Tütata” (O-Ton Theo) im Einsatz. Und auch Vanessa, Max und ich staunten nicht schlecht, als uns Feuerwehrmann Jörg Möhlendick von der Feuerwehr Düsseldorf das HLF bis in alle Einzelheiten erklärte.
Nicht erst seit Sturm “Lea” in diesem Sommer wissen wir, dass Feuerwehrleute einen anstrengenden, gefährlichen und überaus wertvollen Job machen. Dass sie in den Pausen auf der Wache ziemlich viel Quatsch machen, war uns neu. Machte die Jungs aber nur noch sympathischer.
Das Magazin klärt unsere Leser nicht nur über die Gefahren des Feuers und den verantwortungsvollen Umgang damit auf, sondern auch über seine Physik und Historie, sprich seine Auswirkungen auf die Evolution des Menschen.
Den heißen Frühlingstag in der Feuerwache 3 werde ich so schnell nicht vergessen: Die Jungs waren alle sehr hilfsbereit, locker und witzig drauf und haben uns sogar den Kindheitstraum erfüllt, einmal auf der ausgefahrenen Drehleiter über die Dächer von Düsseldorf schauen zu können.
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Und hier ein Überblick für euch über das Magazin:
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Von Brillen und Augen

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Meine arme Schwester hat Anfang der 70er Jahre als Dreijährige eine Kinderbrille tragen müssen, deren Gläser man früher “Glasbausteine” nannte. Und das Brillengestell war dabei nocg ganz niedlich. In Großbritannien und den sozialistischen Ländern trugen die Kids und auch Erwachsene ja noch bis in die späten 80er Jahre die hässlichsten Brillengestelle.
Heute sind Kinderbrillen echte Modeaccessoires. Und auch die Gläser sind nicht mehr so entstellend dick.
Erst sollte das VDIni-Magazin “Optik” heißen, aber dann habe ich mir ein paar typische Kinderfragen gestellt: “Warum brauche ich eine Brille?” “Weil du schlecht sehen kannst.” “Warum kann ich schlecht sehen?” “Äh, weil dein Auge, äh …” und schon muss man sich erstmal Gedanken machen, wie das Sehen eigentlich funktioniert (und warum es bei uns so funktioniert und bei manchen Tieren ganz anders), welche Rolle das Licht beim Sehen spielt und was eigentlich “Farbe” ist. So hieß das Magazin schließlich “Sehen”, denn darum ging es hier: Um das, was wir sehen und was wir nicht sehen und was und warum wir wieder sehen können, wenn wir eine Sehhilfe tragen.
Wir wollten den Lesern des VDIni-Magazins nicht wie in der “Der Sendung mit der Maus” zeigen, wie ein Brillengestell gebaut wird, sondern welche Wirkung die optischen Gläser haben, wie man mit Ferngläsern in die Ferne, mit Teleskopen in die Vergangenheit, mit Lupen ins Kleine und mit Mikroskopen ins Winzige sehen kann.
Bei den technischen Themen hat uns sehr freundlich der Optiker Josef Wiese vom Düsseldorfer Optik Kontor geholfen.
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Rückblick auf das Jahr 2013 und die erste acht Monate von 2014

In den vergangenen 20 Monaten habe ich gefühlt 1000 Tage in die Tastatur gehackt. Ein Projekt jagte das andere:
- Vierteljährlich stand das VDIni-Magazin an, das ich seit 2011 für den Verein Deutscher Ingenieure im Auftrag der Agentur ZORA schreibe,
- mehr oder weniger täglich musste ich Beiträge für die MINT-Role-Model-Facebook-Seite des VDI schreiben und mir Gewinnspiel-Aktionen rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausdenken.
- Vor allem schrieb ich aber an meinem Kinderbuch “Das Supertalentier – Lunas großer Auftritt” und an dem begleitenden App-Konzept. Bei all diesen Projekten hat Max Fiedler die genialen Illustrationen beigesteuert.

Zudem war 2013/14 wohl die quizintensivste Zeit, die ich in meiner 23-jährigen Quizautorenzeit erlebt habe:
- Fragen für die Mattel-Spiele “Bezzerwizzer Mini” und die Erweiterung “Bezzerwizzer 2.0″.
- im Frühjahr 2013 Fragen für die acht Sendungen der 2. Staffel “Gefragt gejagt” des NDR.
- im Dezember 2013 Fragen für einen Quiz-Piloten des Schweizer Fernsehens.
- im Frühjahr 2014 folgte die dritte Staffel “Gefragt gejagt” mit Alexander Bommes, diesmal 20 Folgen.
- im Anschluss habe ich das achtköpfige Quizautorenteam fürs “Quizduell” mit Jörg Pilawa in der ARD als “Headautor” betreut.

Die zweite Hälfte des Jahres 2014 werde ich mich auf die App “Luna – Das Supertalentier” konzentrieren und weitere VDIni-Club-Magazine schreiben. Ich freu mich schon auf die kleinen Krabbelkäfer und die neunmalkluge VDIni-Redaktion. Und für etwaige neue Abenteuer von Luna und den VDInis habe mir schon die passende App zum Buch- und Magazinschreiben runtergeladen: Scrivener 2.5.

Mehr zu den oben genannten Projekten findet man weiter in den anderen Beiträgen.

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