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Drehbuch

Drehbücher für Animationsfilme zu schreiben ist anders: Es gibt keine Schauspieler, die die Figur mit ihrem Spiel interpretieren, sondern Zeichnungen und Puppen, die darauf “warten” bewegt zu werden - und zwar möglichst actionreich. Ein Animationsfilm darf nicht für eine Sekunde so aussehen, als hätte man den Film auch durchaus real drehen können. Denn Animation bietet viel mehr Möglichkeiten und sollte sie auch ausschöpfen: Figuren dürfen vor Wut explodieren und sind in der nächsten Szene wieder quietschfidel, Frischverliebten schlägt das Herz einen halben Meter aus der Brust, angsteinflößende Gebäude werden zu Monstern und der Held rennt so schnell wie ein F1-Bolide davon, dermaßen schreiend, dass wir in seinen Hals schauen und in seinem Gaumenzäpfchen eine Alarmglocke erkennen.

Animation ist der Film der unbegrenzten Möglichkeiten, wenn das Budget stimmt … Seit Ende der 90er wird die nationale Zeichentrickproduktion leider recht stiefmütterlich behandelt und ich habe mich mehr auf Literatur, Shows und neue Medien konzentriert. Aber auch da gab es Verbindungen zum Gemalten (E-Learning, Bohnanza-Cartoons und Emily the Strange Übersetzungen). Ich bin mir sicher, dass Animationsfilm immer mehr in den interaktiven Medien aufgehen wird und ich meine Erfahrung als Zeichentrickschreiber in iPhone Apps und E-Learning Anwendungen einbringen kann.
Rechts meine bisherigen Animationsprojekte und hier, auf der Seite meines TV-Agenten, meine Vita: